Einige entzündungshemmende Medikamente, die ab dem 6. Schwangerschaftsmonat verschrieben werden

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In einer am 26. Januar 2017 veröffentlichten Erklärung weist die Nationale Agentur für Arzneimittelsicherheit auf die Gefahr nichtsteroidaler entzündungshemmender Arzneimittel (NSAIDs) ab dem 6. Schwangerschaftsmonat hin.

  • In einer Erklärung vom 26. Januar 2017 erinnerte die Nationale Agentur für Arzneimittelsicherheit (ANSM) daran Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAIDs) wie Ibuprofen oder Aspirin sind ab dem 6. Schwangerschaftsmonat kontraindiziertoder nach 24 Wochen Amenorrhoe.
  • Um eine Vielzahl von Beschwerden (Zahnpflege, Angina pectoris, Schmerzen im unteren Rückenbereich, Ohrenentzündung, Migräne, gynäkologische Schmerzen ...) zu lindern oder um Fieber zu reduzieren, können NSAIDs schwerwiegende Folgen haben, sogar tödlich für den Fötus oder für das Neugeborene.
  • Ab der ersten Dosis verursachen diese Medikamente wahrscheinlich den Verschluss des Ductus arterialis, wodurch der Blutaustausch zwischen dem Fötus und der zukünftigen Mutter ermöglicht wird. Den Organen des zukünftigen Babys wird dann Sauerstoff entzogen, was in der Gebärmutter zum Tod führen kann. Die wiederholte Einnahme kann die Nierenfunktion des Fötus beeinträchtigen und letztendlich zu Nierenversagen führen. Diese Risiken sind nicht neu und in den Packungsbeilagen aufgeführt.

  • Diese Kontraindikation betrifft alle NSAIDs, einschließlich Aspirin, auf ärztliche Verschreibung oder ohne ärztliche Verschreibung und unabhängig vom Verabreichungsweg, oral, injizierbar oder kutan (die Passage von NSAR im Blut ist noch wichtiger als Die Applikation erfolgt auf einer großen Hautoberfläche, zum Beispiel in einem Okklusivverband.
  • ANSM weist darauf hin, dass eine Selbstmedikation während der Schwangerschaft vermieden werden sollte und dass Sie immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen sollten, bevor Sie diese Art von Medikamenten einnehmen. Es gibt alternative Lösungen, um sich selbst schwanger zu machen. Es erinnert auch daran, dass jede medikamentöse Behandlung während der Schwangerschaft neu bewertet werden muss.

Weitere Informationen auf der ANSM-Website