Schleimpfropfen, wofür ist das?

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Der Verlust des Schleimpfropfens ist eines der Warnzeichen für eine Geburt. Wofür wird es während der Schwangerschaft angewendet? Woran erkennt man das? Muss ich sofort zur Mutterschaft gehen? Alle Antworten auf Ihre Fragen.

Der Schleimpfropfen: eine Schutzmauer

  • Sobald das Ei von der Samenzelle befruchtet wird, verdickt sich der Zervixschleim und bildet einen echten "Pfropfen", der den Gebärmutterhals verstopft. Während der Schwangerschaft verhindert der Schleimpfropfen, dass Krankheitserreger (Bakterien, Viren ...) das Baby erreichen. Es bildet nicht nur eine bemerkenswerte Schutzbarriere, sondern hilft auch dabei, das Fruchtwasser, in dem das Baby bis zur Geburt badet, zurückzuhalten. Der Schleimpfropfen erfüllt somit sehr wichtige Funktionen.

Was ist der Verlust von Schleimpfropfen?

  • In der späten Schwangerschaft erweitert sich der Gebärmutterhals immer mehr, um die Geburt des Kindes zu erleichtern. Diese Dilatation bewirkt die allmähliche Ablösung, dann das "Lösen" des Stopfens, der dann durch die Vaginalpassagen aus dem Körper entfernt wird. Manchmal wird es "aus einem Block" evakuiert, aber es kann auch nach und nach über mehrere Tage hinweg beseitigt werden.

Wie sieht es aus?

  • In gewöhnlichen Zeiten ist der Schleimpfropfen eine relativ kleine gallertartige Masse. Seine Konsistenz erinnert an rohes Eiweiß. Die Farbe kann von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein: weiß, grau, braun, beige ...
  • Es kommt oft vor, dass der Schleimpfropfen rosa oder sogar blutig ist. Seien Sie versichert, es ist ganz normal. Durch das Ablösen vom Gebärmutterhals sind lediglich die blutenden mikroskopisch kleinen Blutgefäße in der Nähe verursacht worden: Weder für Sie noch für Ihr Baby besteht ein Risiko.
  • Und machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie, wie so viele Frauen, den Verlust nie bemerken: Der Verlust des Schleimpfropfens ist kein "Hauptsignal" für die Geburt ...

Ist die Geburt sehr nah?

  • Eine heikle Frage, denn der Verlust des Schleimpfropfens tritt nicht bei allen Frauen gleichzeitig auf. Manchmal passiert es wirklich sehr kurz vor der Geburt oder sogar während dieser!
  • Aber bei vielen zukünftigen Müttern dauert es Tage oder sogar Wochen, bis das Baby da ist ... In diesem Fall können Sie sicher sein, dass das Fruchtwasser ausreicht, um Ihre Babyinfektionen bis zur Geburt zu schützen. Sie können den Verlust des Schleimpfropfens jedoch Ihrer Hebamme oder Ihrem Frauenarzt melden.

Wann soll ich in die Entbindungsstation gehen?

  • Sie werden verstehen: Allein der Verlust des Schleimpfropfens reicht nicht aus, um schon zur Mutterschaft zu gehen. Auf der anderen Seite, wenn Sie auch andere Vorläufer der Geburt haben, wie Wasserverlust oder Kontraktionen immer näher, können Sie loslegen: Das Baby wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.